FAQs

  • Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Erfahrung bei der Atemmeditation. Während die einen starke Emotionen von Wut, über Trauer bis Euphorie und Freude erleben, spüren andere einfach ihren eigenen Körper. Auch das Intensitätslevel kann dabei ganz unterschiedlich ausfallen, denn je nachdem wie schnell oder langsam du das gezeigte Atemmuster ausführst, verändern sich deine körperlichen und seelischen Reaktionen. Damit hast du selbst in der Hand, wie tief deine Erfahrung gehen soll.

  • Die Anwendungsgebiete von Breathwork sind extrem vielseitig. Grundsätzlich bietet uns der Atem die Möglichkeit, unsere psychische und physische Gesundheit zu verbessern. Mit dem Atem kann das parasympathische oder sympathische Nervensystem stimuliert werden. Dies hat wiederum Einfluss auf unsere psychische Verfassung, aber auch auf die Verdauung, die Schlafqualität und vieles mehr.

    Typische Anwendungsgebiete sind:

    • Stress, Druck & Überlastung

    • Anxiety & innere Anspannung

    • Schlaflosigkeit

    • aufgestaute Gefühle (oft begleitet von Kloß im Hals, Gefühl von Schwere, Dissoziation)

    • Antriebslosigkeit, Lethargie, Trauer

    • unterstützend beim Verarbeitungsprozess von traumatischen Erlebnissen

  • Das kommt natürlich ganz darauf an, mit welchem Ziel du zu mir kommst.

    • Möchtest du lernen, wieder mehr Sicherheit in deinem Körper zu finden?

    • Möchtest du Tools zur Stabilisierung für deinen Alltag erlernen?

    • Möchtest du deine Ausdauer beim Sport verbessern?

    • Möchtest du gesundheitliche Beschwerden mildern?

    • Suchst du einen Ort, an dem du Stress und Anspannung regelmäßig ablassen kannst?

    Mein Ziel ist es, dass du die Erfahrung machst, für die du gekommen bist. Für viele Menschen kann bereits die erste Breathwork-Session zu Erleichterung führen. Wenn dein Ziel an dieser Stelle erreicht ist, bleibt es womöglich bei einer Sitzung. Viele KlientInnen fühlen sich nach etwa drei bis fünf Sessions leichter und freier. Möchtest du Breathwork von mir begleitet in deinen Alltag einbauen, so stehe ich dir natürlich auch regelmäßig zur Seite.

    Ich werde dich immer dazu ermutigen, deinem eigenen Bauchgefühl zu folgen und nur so oft zu kommen, wie es sich für dich gut anfühlt.

  • Bei der Atemmeditation führen wir meist Atemtechniken durch, die aktivierend sind. Die intensive Atmung kann dabei verschiedene körperliche Reaktionen hervorrufen - natürlich sind auch diese bei jedem Menschen individuell. Häufig kommt es dabei zu Kribbeln in den Händen und Füßen, Zittern, Schwitzen, Hitze- oder Kälteempfinden und Tetanie. Letzteres beschreibt Muskelkrämpfe, die bei Breathwork sehr bekannt sind. Grund dafür ist, dass der Gehalt an Kohlenstoffdioxid im Blut sinkt und das Blut alkalischer wird (pH-Wert wird erhöht). Tetanie tritt am häufigsten in den Fingern und Zehen auf und vergeht wieder, sobald wir zur normalen Atmung zurückkehren. Eine spirituelle Erklärung für Tetanie besagt außerdem, dass das Krampfen der Hände auf Schwierigkeiten hinweist, Liebe anzunehmen oder zu geben.

    Natürlich gibt es auch Atemmeditationen, die entspannend sind. Besonders wenn bei dir Angst- oder Panikgefühle während der Session aufkommen, werden wir uns auf Techniken konzentrieren, die beruhigend sind. Dabei solltest du nur wohlige und angenehme körperliche Reaktionen verspüren - ähnlich wie bei Shavasana im Yoga.

  • Klares Nein! Ich selbst bin eine große Befürworterin von Psychotherapie und empfinde meine eigenen Erfahrungen als Klientin als essenziellen Teil meines Heilungsprozesses. Während mit PsychotherapeutInnen wichtige Themen sowohl mental als auch emotional aufgearbeitet werden, kann Breathwork ein Ventil bieten, über das aufgestaute Gefühle und Energien über den Körper abfließen. Möchtest du mehr über die körperlichen Komponenten von Trauma erfahren, so empfehle ich dir folgende Bücher zu lesen:

    • Sprache ohne Worte: Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt - Peter A. Levine

    • Das Trauma in dir: Wie der Körper den Schrecken festhält und wie wir heilen können - Bessel van der Kolk

    Besonders wenn es um die Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse geht, sollte Breathwork niemals als Ersatz für eine Psychotherapie betrachtet werden, sondern vielmehr als Ergänzung.

  • Es gibt einige gesundheitliche Gegenanzeigen, bei denen ich die aktivierende Atemmeditation nicht durchführen kann. Hast du eine der folgenden Beschwerden und möchtest trotzdem Breathwork ausprobieren, melde dich bei mir und wir überlegen gemeinsam, ob eine reine Entspannungssession für dich in Frage kommt. Die Gegenanzeigen sind:

    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    • Herzinfarktrisiko

    • stark erhöhter Blutdruck

    • Glaukom (Grüner Star)

    • Netzhautablösung

    • Psychose

    • Anfallserkrankungen wie Epilepsie

    • Aneurysma

    • Suizidgedanken

    • kurz nach Operation oder schwerer Verletzung

  • Wenn eine Breathwork-Session für dich nicht leitbar ist, melde dich gerne trotzdem bei mir. Ich vergebe monatlich eine Handvoll vergünstigte Sitzungen, um Breathwork erschwinglicher zu machen. Es kann allerdings sein, dass du ein bisschen länger auf einen Termin warten musst.

  • Grundsätzlich rate ich dazu, dass wir vor Ort miteinander arbeiten, da ich das Erlebnis aus KlientInnen-Perspektive als intensiver empfinde. Trotzdem biete ich auch Online-Sessions an, falls du gerade nicht in Wien bist oder aus anderen Gründen nicht vor Ort sein kannst.

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